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Ist Aurubis auf das Lieferkettengesetz vorbereitet?

Die Kampagne „Bergbau Peru – Reichtum geht, Armut bleibt” setzt sich dafür ein, dass deutsche Unternehmen schon am Beginn der Lieferkette in Peru Maßnahmen zur Minimierung von Umweltrisiken und zum Schutz der Menschenrechte ergreifen. Das trifft insbesondere auf den größten Kupferimporteur Europas zu: die Aurubis AG mit Sitz in Hamburg bezieht aus vielen Minen in Peru Kupfer und bekennt sich auf ihrer Webseite dazu

Die Kampagne beteiligt sich daher im Bündnis mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und weiteren Organisationen (Gesellschaft für bedrohte Völker, Christliche Initiative Romero, Goliathwatch) an den jährlichen Aktionen zur Hauptversammlung von Aurubis. Diese findet am 17. Februar 2022 statt, und wir haben viele Fragen zum konkreten Engagement von Aurubis in den Kupferminen vor Ort in Peru und wollen auch wissen, wie Betroffene ihre Rechte auf Beschwerde und Wiedergutmachung wahrnehmen können, wenn Aurubis über die genaue Herkunft des importierten Kupfers keine Auskunft gibt. Auch in anderen Ländern und an den Werkstandorten von Aurubis gibt es viele Punkte hinsichtlich von Nachhaltigkeit, Menschenrechten und Transparenz zu bemängeln.

Hier geht es zu unseren 57 Fragen an den Vorstand der Aurubis AG, die auf der Hauptversammlung behandelt werden.

Außerdem haben wir als Bündnis Gegenanträge eingereicht, die Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung verweigern. Die Gegenanträge sind ebenfalls auf der Webseite des Dachverbands veröffentlicht.

Hier kann unsere gemeinsame Pressemitteilung heruntergeladen werden:

Pressemitteilung zur Aurubis-Hauptversammlung am 17.02.2022